William Timken.html

 
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William Timken (links) und Lars-Hendrik Röller

William Robert Timken jr. (* 1938 in Canton, Ohio) ist ein US-amerikanischer Industrieller. 2005 wurde er von George W. Bush zum Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin berufen.

Bearbeiten Leben

Er ist verheiratet und hat 6 Kinder. Vier Kinder stammen von seiner ersten Ehefrau Suzanne, von der er sich 1996 scheiden ließ. Nach seiner High-School-Zeit studierte er bis 1960 an der Stanford University und danach an der Harvard Business School. Seit 1962 ist er im Familienunternehmen Timken Company tätig, das er von 1975 bis Ende 2003 leitete. Sein Urgroßvater stammte aus Tarmstedt bei Bremen und war 1838 als Siebenjähriger in die USA ausgewandert. William Timken jr. ist Ritter der Französischen Ehrenlegion.

In seiner Antrittsrede bezeichnete Timken eine effektive deutsch-amerikanische Kooperation als Schlüssel zu starken transatlantischen Beziehungen, was sehr im nationalen Interesse dieser beiden Länder sowie im Interesse der Welt liege.

Mehrfach kritisiert wurde der Umstand, dass er als Botschafter in Deutschland kein Wort Deutsch spricht[1] sowie die Tatsache, dass er den letzten Präsidentschaftswahlkampf des amtierenden US-Präsidenten George W. Bush mit Großspenden unterstützte und sich als emsiger Spendenaquisitor auszeichnete.[2] Der politisch und diplomatisch unerfahrene Timken jr. ist kein Karrierediplomat, sondern (wie etliche andere Botschafter auch) ein politischer Gesandter; Timken selbst sieht das als Vorteil.[3] Beobachter würdigen sein Engagement insbesondere bei Projekten zur Integration von Migranten.[4]

Bearbeiten Weblinks

Bearbeiten Quellen

  1. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,365981,00.html
  2. z. B. Deutsche Welle und Berliner Zeitung; Thomas Kleine-Brockhoff: „Gut Freund“ In: DZ Nr. 20/2005 S. 12; der Botschafter selbst antwortete darauf in seiner Pressekonferenz zur Amtseinführung
  3. Sylvia Wania: Interview 8. November 2005
  4. Holger Schmale: „Amerika für Anfänger“ 22. Dezember 2007 und Claudia Keller: „W. R. und S. Timken Wie Amerikas Botschafter Deutschlands Ausländer integrieren
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