Eis ist gefrorenes Wasser und als solches neben dem Wasserdampf der dritte mögliche Aggregatzustand von diesem. Es bildet sich im Allgemeinen bei Null Grad Celsius und zählt als natürlich vorkommender Festkörper mit einer definierten chemischen Zusammensetzung zu den Mineralen. Aufgrund seiner chemischen Struktur H2O wird Eis den Oxiden zugeordnet. Eis kristallisiert im hexagonalen Kristallsystem und tritt in den verschiedensten Erscheinungsformen auf, vom Hagelkorn über den Eiswürfel bis zum Gletscher. Seine Dichte von 0,9168 g/cm³ (bei 0 °C) ist geringer als die von Wasser (1 g/cm³). Eis bildet daher an der Wasseroberfläche Eisdecken und schwimmt in Form von Eisschollen und Eisbergen. In reiner Form besteht Eis aus transparenten Kristallen. Eisblöcke enthalten jedoch meist viele, feine Luftbläschen, die während der Erstarrung der Eiskristalle eingeschlossen werden und erscheinen daher durch vielfache Lichtbrechung weiß. Als chemischer Stoff zeichnet es sich durch einige besondere Eigenschaften aus, die auf den Anomalien des Wassers beruhen.