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Venus Ebone Starr Williams (* 17. Juni 1980 in Lynwood, Kalifornien, USA) ist eine US-amerikanische Tennisspielerin. Sie ist die Tochter von Richard und Oracene Williams und die Schwester von Serena Williams. Venus Williams gewann im Einzel bisher 39 Titel, darunter sieben Titel bei Grand-Slam-Turnieren und ein Sieg bei den Olympischen Spielen 2000. Im Doppel gewann sie gemeinsam mit Serena Williams insgesamt zwölf Titel, davon sieben Grand-Slam-Titel und zwei Siege bei Olympischen Spielen (2000 und 2008). Im Mixed gewann Venus Williams an der Seite von Justin Gimelstob zwei weitere Grand-Slam-Titel. Damit hat sie insgesamt ein Preisgeld von rund 22 Mio. Dollar eingenommen.
Bearbeiten BiografieDie Williams-Schwestern (insgesamt fünf) zogen als Kinder nach Compton, Kalifornien. Die Eltern hofften, dass wenigstens eine der Töchter sich in der Tennisspitze etablieren könnte. Venus wurde noch in ihrer Schulzeit eine der besten kalifornischen Tennisspielerinnen; mit ihrer Schwester Serena wechselte sie sich an der Spitze ab. Bearbeiten Tennis-KarriereBearbeiten Bis 2002Venus Williams trat in den späten 1990er Jahren in den professionellen Tennissport ein. 1997 erreichte sie das Finale der US Open, wo sie Martina Hingis unterlag. 1998 gewann sie an der Seite von Justin Gimelstob bei den Australian Open und den French Open im Doppel. Im Jahr 2000 gewann sie neben den Grand-Slam-Titeln in Wimbledon und bei den US Open auch bei den Olympischen Spielen in Sydney sowohl im Einzel als auch im Doppel (mit Schwester Serena) die Goldmedaille. 2001 konnte sie die Erfolge in Wimbledon und bei den US Open wiederholen. Bearbeiten 2002/2003Am 25. Februar 2002 stand Venus erstmals an der Spitze der Weltrangliste. Bis 2003 erreichte Williams vier Grand-Slam-Endspiele in Folge, die sie jeweils gegen ihre Schwester Serena verlor. 2003 erreichte sie zudem das Finale von Wimbledon, verlor aber wiederum gegen ihre Schwester. Insgesamt war sie 11 Wochen auf Position 1 in der Weltrangliste. Bearbeiten 2005/2006Am 2. Juli 2005 besiegte sie im längsten Wimbledonfinale aller Zeiten Lindsay Davenport mit 4:6, 7:6(4), 9:7 und sicherte sich damit ihren fünften Grand-Slam-Einzeltitel. Seit Jahren leidet Venus Williams (ebenso ihre Schwester Serena Williams) unter großen Verletzungsproblemen, die sie oft viele Monate pausieren lassen. 2006 spielte sie lediglich sechs Turniere. In Warschau, sowie bei den French Open erreichte sie das Viertelfinale, in Rom schied sie im Halbfinale aus. Bei den French Open unterlag sie Nicole Vaidišová, welche sie ein Jahr zuvor im Finale von Istanbul noch deutlich bezwang. Die US Open musste sie absagen. In Luxemburg schied sie gegen Agnieszka Radwańska aus Polen wegen massiver Beschwerden in beiden Handgelenken nach einem Sturz im 1. Satz aus. Durch die niedrige Anzahl der gespielten Turniere in den letzten 12 Monaten lag Venus Williams am Ende der Saison 2006 nur an Position 48 in der Weltrangliste. Bearbeiten 2007Auch das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres 2007, die Australian Open, musste Williams aufgrund ihrer Handgelenksverletzung absagen. Am 19. Februar 2007 gab sie beim WTA-Turnier in Memphis ihr Comeback und gewann die Veranstaltung auf Anhieb durch einen klaren Finalsieg über Shahar Peer aus Israel. Im Juli gewann Williams dann überraschend zum vierten Mal in Wimbledon. Auf dem Weg dorthin schlug sie unter anderem Maria Scharapowa und Ana Ivanović. Im Finale bezwang sie Marion Bartoli mit 6:4 und 6:1. Nach dem Turniersieg war es still um sie. Doch bei den US Open meldete sie sich eindrucksvoll zurück. Sie erreichte mit Siegen über Ana Ivanović und Jelena Janković das Halbfinale, wo sie glatt in zwei Sätzen - wie ihre Schwester Serena Williams eine Runde zuvor mit 6:7, 4:6 - gegen die zur damaligen Zeit aktuelle Weltranglistenerste Justine Henin verlor. Bearbeiten 2008Nach einer abwechslungsreichen ersten Saisonhälfte 2008 gewann Venus Williams in Wimbledon ohne Satzverlust ihren siebten Grand-Slam-Titel im Einzel und bereits den fünften Titel in Wimbledon. Im Finale setzte sie sich mit 7:5 und 6:4 gegen Schwester Serena Williams durch. Es war der erste Sieg bei einem Grand-Slam-Finale gegen die eigene Schwester seit den US Open 2001. Gleichzeitig setzten sich die Williams-Schwestern gemeinsam in der Doppelkonkurrenz durch. Ebenfalls ohne Satzverlust erreichten sie das Finale und schlugen dort Lisa Raymond und Samantha Stosur mit 6:2 und 6:2. Im Oktober gewann Williams das Turnier in Zürich, wobei sie im Halbfinale Ana Ivanović und im Finale Flavia Pennetta bezwang. Beim Jahresfinale in Doha erreichte sie unbesiegt das Finale der WTA Tour Championships mit Siegen über Dinara Safina, Serena Williams, Jelena Dementjewa und Jelena Janković. Im Finale bezwang sie Wera Swonarjowa mit 6:7, 6:0 und 6:2. Bearbeiten SonstigesEine ältere Halbschwester von Venus, Yetunde Price (* 1972), wurde am Morgen des 14. September 2003 an ihrem früheren Wohnort Compton in ihrem Fahrzeug erschossen. Im Juli und August 2005 zeigte der amerikanische Fernsehsender ABC Family eine sechsteilige Realityshow, die sich um das Leben von Venus und ihrer Schwester Serena dreht: Venus and Serena: For Real. Bearbeiten Spruch„It was more than a dream come true because I had never dreamed it.“ (Dt. „Es war mehr, als wenn nur ein Traum wahr würde, da ich nie davon zu träumen gewagt hatte“) (nach den beiden Olympiasiegen 2000) Bearbeiten Grand-Slam-Ergebnisse
Bearbeiten Weblinks
1900: Charlotte Cooper | 1908: Dorothea Douglass | 1912: Marguerite Broquedis | 1920: Suzanne Lenglen | 1924: Helen Wills Moody | 1988: Steffi Graf | 1992: Jennifer Capriati | 1996: Lindsay Davenport | 2000: Venus Williams | 2004: Justine Henin | 2008: Jelena Dementjewa Tracy Austin | Jennifer Capriati | Kim Clijsters | Lindsay Davenport | Chris Evert | Evonne Goolagong | Steffi Graf | Justine Henin | Martina Hingis | Ana Ivanović | Jelena Janković | Amélie Mauresmo | Martina Navrátilová | Arantxa Sánchez-Vicario | Maria Scharapowa | Monica Seles | Serena Williams | Venus Williams
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