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Alfred Sisley: L'automne: Bords de la Seine près de Bougival (Herbst: die Ufer der Seine nahe Bougival), 1873
Die Seine (lateinisch/keltisch: Sequana) ist ein Fluss in Nord-Frankreich. Sie entspringt in Burgund, fließt von Osten nach Westen und mündet bei Le Havre in den Ärmelkanal. Mit 776 km Länge ist sie der drittlängste Fluss Frankreichs. Das Einzugsgebiet der Seine umfasst etwa 75.000 km². Wichtige Städte an der Seine sind Paris, Troyes und Rouen. In Paris und Rouen befinden sich deshalb die wichtigsten Binnenhäfen Frankreichs. Die Uferpromenade der Seine in Paris steht in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Die Hauptzuflüsse sind Aube, Marne und Oise vom Norden und Yonne und Eure vom Süden. Weitere Zuflüsse sind Loing, Essonne, Epte, Andelle, Risle. Über Kanäle ist sie mit Schelde, Maas, Rhein, Saône und Loire verbunden. Am Unterlauf des Flusses im Gebiet der Normandie haben sich riesige Schleifen gebildet. Die schiffbare Länge (bis Nogent-sur-Seine) beträgt 560 km. Ozeanriesen können bis zu 120 km auf dem Fluss ins Landesinnere fahren.
Bearbeiten SeinequellenDie Quelle der Seine liegt auf dem Plateau von Langres, 30 km nordwestlich von Dijon im Département Côte-d’Or im Burgund, 470 m über dem Meeresspiegel. Eine Besonderheit ist, dass die Quellen der Seine seit 1864 Eigentum der Stadt Paris sind. Eine künstliche Grotte wurde ein Jahr später errichtet, um die Hauptquelle zu schützen, und die Statue einer Nymphe aufgestellt, die den Fluss symbolisieren soll. Die Hauptstadt hat mittlerweile das Interesse an der Parzelle verloren und sie an die Region Burgund zurückgegeben. Nahe der Quelle befinden sich Überreste eines gallo-römischen Tempels, in dem eine Dea Sequana („Flussgöttin“) verehrt wurde und dessen archäologischen Funde sich heute im Archäologischen Museum von Dijon befinden. Bearbeiten SeinetalDas Seinetal mit seiner geringen Steigung und den vielen Mäandern ist bekannt für seine zahlreichen Schlösser („Seineschlösser“), aber auch die dort vorhandene Automobilindustrie, Petrochemie und mehrere Kraftwerke. Bearbeiten GeschichtlichesSeine war auch der Name eines französischen Départements, das 1968 in vier Départements aufgeteilt wurde: Paris (75), Hauts-de-Seine (92), Seine-Saint-Denis (93) und Val-de-Marne (94). Die Ordnungszahl 75, die zum Département Seine gehörte, blieb dabei Paris erhalten, wodurch die bisherige alphabetische Reihenfolge der Départements allerdings verletzt wurde. 1790 ertränkte sich der tschechische Komponist Jean-Baptiste Krumpholz in der Seine, da er zuvor von seiner Frau Anne-Marie (1755-1824) für den böhmischen Komponisten Jan Ladislav Dusik verlassen wurde. Bearbeiten Siehe auchBearbeiten Filme
Bearbeiten WeblinksEinzelbauwerke: Kathedrale von Amiens | Kathedrale von Bourges | Kathedrale von Chartres | Pont du Gard | Kirche von Saint-Savin Ensembles: Römische und romanische Denkmale von Arles | Papstpalast, Kathedrale und Brücke von Avignon | Königliche Saline in Arc-et-Senans | Schloss Fontainebleau und sein Park | Abtei von Fontenay | Mont-Saint-Michel | Die Plätze Stanislas, de la Carrière, und d’Alliance in Nancy | Amphitheater und Triumphbogen von Orange | Kathedrale Notre Dame, Die Basilika von Saint Rémi und Palais du Tau, Reims | Schloss Versailles und sein Park Städtebau: Bordeaux, Hafen des Mondes | Altstadt und Stadtmauer von Carcassonne | Le Havre | Altstadt von Lyon | Provins | Grande Île von Straßburg | Saint-Émilion | Vézelay | Ufer der Seine, Paris Ortsübergreifend: Belfriede in Frankreich (und Belgien) | Canal du Midi | Festungsanlagen von Vauban | Französischer Teil des Jakobswegs Kulturlandschaften: Tal der Loire | Mont Perdu, in den Pyrenäen | Höhle von Lascaux und Cro-Magnon im Vézère-Tal Naturerbe: Kap Girolata, Kap Porto, Calanche und der Naturpark Scandola auf Korsika | Lagunen von Neukaledonien |
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