Römische Verträge.html

 
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Die Römischen Verträge wurden am 25. März 1957 von Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden in Rom unterzeichnet und gründeten mit dem EWG-Vertrag die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und dem Vertrag für Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) zwei wesentliche Bestandteile der späteren Europäischen Gemeinschaften. Der Vertrag trat am 1. Januar 1958 in Kraft.

Zusammen mit der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl entstand daraus später die EG (Europäische Gemeinschaft), siehe: Geschichte der Europäischen Union.

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Ziele der gegründeten Gemeinschaften

Bearbeiten EURATOM (Europäische Atomgemeinschaft)

  • sichere und effektive Kernenergie
  • Weitergabe von wichtigem Know-how
  • friedliche Verwendung
  • gemeinsame Forschung und Entwicklung
  • gemeinsames Vorgehen, um Leistungen zu verwirklichen
  • Modernisierung; Zugang zu den besten technischen Mitteln
  • Sicherheitsnormen
  • gemeinsamer Markt für verwendete Stoffe
  • Aufgaben wahrgenommen durch Rat, Kommission, Versammlung und EuGH

Bearbeiten EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft)

  • Sicherung des sozialen und wirtschaftlichen Fortschritts
  • Beseitigung europäischer Schranken; Abschaffung der Zölle
  • Besserung der Lebens- und Beschäftigungsbestimmungen
  • beständige Wirtschaftsausweitung, ausgewogener Handelsverkehr, redlicher Wettbewerb
  • gemeinsame Handels-, Landwirtschafts- und Verkehrspolitik
  • Wahrung von Frieden und Freiheit
  • größere Stabilität, engere Beziehungen zwischen den Staaten
  • freier Personen-, Dienstleistungs-, Kapital-, und Warenverkehr
  • Angleichung innerstaatlicher Rechtsvorschriften
  • innere und äußere finanzielle Stabilität

Die Annäherung der Wirtschaftspolitiken (Steuerangleichung, Umweltauflagen, Arbeitslosigkeit, Mindestlöhne,...) sollte innerhalb von 12 Jahren schrittweise erfolgen.

Bearbeiten Jubiläen

Deutsche 2 Euro-Gedenkmünze (2007)
Deutsche Sonderbriefmarke (1982)
Deutsche Sonderbriefmarke (2007)

Bearbeiten Münzen

  • 1987
Eine 10-DM-Münze-Gedenkmünze aus dem Jahre 1987 erinnert an den dreißigsten Jahrestag der Vertragsunterzeichnungen.
  • 2007
Anlässlich der 50-Jahr-Feier der Römischen Verträge prägt jedes Land der Eurozone im Jahr 2007 eine annähernd motivgleiche 2 Euro-Gedenkmünze. Außer dem Unterschied der nationalen Beschriftungen der Münze hat als Ausnahme die Ausgabe aus Luxemburg einen Kippeffekt. Je nach Betrachtungswinkel ist auf der unteren linken Bildseite eine Darstellung des Großherzogs Henri oder das gemeinsame Motiv sichtbar.
Die Bundesrepublik Deutschland erinnert an den Jahrestag der Verträge zusätzlich mit einer 10-Euro-Silber-Gedenkmünze. Auch andere Länder würdigten den Jahrestag mit Gedenkmünzen.

Bearbeiten Postwertzeichen

  • 1982
Zum 25. Jubiläum brachte die Deutsche Bundespost eine Sonderbriefmarke heraus. Ausgabetag der von Blase gestalteten Marke war der 5. Mai 1982
  • 2007
Deutschland brachte zum 50-jährigen Jubiläum am 1. März 2007 eine Sonderbriefmarke heraus, die von Werner Hans Schmidt gestaltet wurde.

Bearbeiten Weblinks

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