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Morgan Stanley ist eine US-amerikanische Bank mit Hauptsitz in New York City, hervorgegangen aus der Teilung von JP Morgan am 5. September 1935 infolge des Glass-Steagall Acts zur Trennung von Banken und Wertpapierhandelshäusern. 1997 fusionierte Morgan Stanley mit Dean Witter, dem Finanzdienstleister von Sears, Roebuck. Kurzzeitig firmierte das fusionierte Unternehmen als Morgan Stanley Dean Witter & Co, nennt sich heute aber wieder Morgan Stanley. Im Zuge der Finanzkrise 2007/2008 gab das Unternehmen im September 2008 den Status einer Investmentbank auf. Morgan Stanley ist beteiligt an der börsennotierten Morgan Stanley Capital International (MSCI), die durch ihre Aktienindizes bekannt ist.
Bearbeiten Finanzkrise 2007/2008Mitte September 2008 war Morgan Stanley neben Goldman Sachs die letzte unabhängige Investmentbank an der Wall Street. Mit der Absicht, die weltweit äußerst verunsicherten Finanzmärkte zu beruhigen, veröffentlichte Morgan Stanley seinen Bericht zum zweiten Quartal 2008 am 16. September, einen Tag früher als ursprünglich geplant. Morgan Stanley konnte alle Gewinnerwartungen übertreffen und einen überraschend hohen Quartalsgewinn von 1,4 Milliarden US-Dollar bekannt geben, der nur 7 % unter dem des Vorjahres lag, wobei die Nettoerträge sogar leicht auf 8 Milliarden Dollar gesteigert werden konnten. Dennoch wurde am 18. September 2008 berichtet, dass Morgan Stanley in der Finanzmarktkrise um sein selbständiges Überleben bangt. Es wurde über Fusionsgespräche Morgan Stanleys mit der Geschäftsbank Wachovia geschrieben, die bereits weit gediehen seien. Im Gespräch waren auch die britische Bank HSBC sowie asiatische Geldgeber.[1] Ende September wurde erklärt, dass sich die japanische Großbank Mitsubishi UFJ Financial Group mit einer erheblichen Summe (9 Milliarden US$) bei Morgan Stanley beteiligt. Diese übernimmt eine Beteilung von 21 % am Kapital der Bank, und erhält dafür Vorzugsaktien. [2] Bearbeiten VerurteilungenBernard Arnault, der Vorstandsvorsitzende des Luxusgüter-Konzerns LVMH, hatte in Paris gegen die Investmentbank geklagt. Arnault warf der Bank vor, den Gucci-Konzern in einer Übernahmeschlacht zu positiv und seine LVMH-Gruppe systematisch zu negativ dargestellt zu haben. Morgan Stanley wurde in erster Instanz zu 30 Millionen Euro Schadenersatz verklagt. In der zweiten Instanz wurde Morgan Stanley im Juni 2006 in Paris ebenfalls verurteilt. [3] Bearbeiten Einzelnachweise
Bearbeiten Literatur
Bearbeiten Weblinks
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