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Isabell Werth (Rechts) und das deutsche Dressurteam, Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele 2008

Isabell Werth (* 21. Juli 1969 in Sevelen) ist die erfolgreichste Dressurreiterin Dressurreiterinnen der modernen Turniergeschichte. Sie ist in den Einzelwettbewerben einfache Olympiasiegerin, dreifache Weltmeisterin, fünffache Europameisterin und siebenfache Deutsche Meisterin.

Bearbeiten Leben

Nach der Schulzeit und dem Abitur am Amplonius-Gymnasium in Rheinberg 1989 studierte sie Rechtswissenschaft und arbeitete als Rechtsanwältin. Von 2001 bis 2004 war sie für die Karstadt AG tätig. Seit 2004 betreibt sie einen eigenen Reitstall. Daneben vertreibt sie unter ihrem Namen eine Reitsport-Kollektion. Bis Sydney war ihr Spitzenpferd Gigolo FRH, der nach den Spielen 2000 in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen fiel ihr Spitzenpferd Warum nicht durch eine Verletzung aus. Trotzdem gewann sie auf ihrem Wallach Satchmo, der als „Wackelkandidat“ galt, Mannschaftsgold, wurde Weltmeisterin im Grand Prix Special und errang Bronze in der Kür.

Seit Januar 2006 engagiert sich Werth als Botschafterin für die Christoffel-Blindenmission.

Bei den Olympischen Spielen in Peking wurde Werth zusammen mit Nadine Capellmann und Heike Kemmer mit der Mannschaft Olympiasiegerin und holte im Einzel Silber hinter der Niederländerin Anky van Grunsven. Werth selbst gewann bereits ihre vierte Einzelmedaille bei Olympia, insgesamt holte sie sogar acht Medaillen.

Bearbeiten Sportliche Erfolge

  • Olympische Spiele
    • Goldmedaille (Mannschaft): 1992, 1996, 2000 mit Gigolo FRH, 2008 mit Satchmo
    • Goldmedaille (Einzelbewerb): 1996 mit Gigolo FRH
    • Silbermedaille (Einzelbewerb): 1992, 2000 mit Gigolo FRH, 2008 mit Satchmo
  • Weltmeisterschaften
    • Goldmedaille (Mannschaft): 1994, 1998 mit Gigolo FRH, 2006 mit Satchmo
    • Goldmedaille (Einzelwettbewerb): 1994 (GP Special), 1998 mit Gigolo FRH, 2006 (GP Special) mit Satchmo
    • Bronzemedaille (Einzelwettbewerb): 2006 (GP Kür) mit Satchmo
  • Europameisterschaften
    • Goldmedaille (Mannschaft): 1989, 1991, 1993, 1995, 1997, 1999, 2001, 2003
    • Goldmedaille (Einzelbewerb): 1991 (GP Special), 1993 (GP Special), 1995, 1997, 2007
    • Silbermedaille (Mannschaft): 2007
  • Deutsche Meisterschaften
    • Goldmedaille: 1991, 1992, 1995, 1996, 1997, 1998, 2007 mit Satchmo, 2008 mit Warum nicht FRH
    • Silbermedaille: 1993, 2001, 2003, 2006
    • Bronzemedaille: 1990, 2000, 2002

Bearbeiten Weblinks

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