Go-motion.html

 
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Go-motion ist eine Trickfilmtechnik, die in den 1980er Jahren entstand und eine Weiterentwicklung der Stop-Motion-Technik darstellt.

Verantwortlich für die Entwicklung war der damals für Industrial Light & Magic tätige Visual Effects-Experte Phil Tippett. Erstmals zum Einsatz kam die Go-Motion-Technik 1980 bei Das Imperium schlägt zurück, später dann beispielsweise bei Der Drachentöter, E. T. – Der Außerirdische oder Jurassic Park.

Für Stop-Motion werden Gegenstände animiert, indem sie für jedes neue Bild geringfügig verändert werden. Ein Nachteil der Stop-Motion-Animation sind dabei die ruckartigen Bewegungen der Gegenstände. Eine Folge von Einzelbildern liefert nicht die Bewegungsunschärfe, die für ein schnell bewegtes Objekt typisch wäre. Um die nötige Unschärfewirkung zu erzeugen, werden daher beim Go-Motion-Verfahren die Objekte durch computergesteuerte Motoren bewegt, während der Kameraverschluss geöffnet ist. So wirken die beweglichen Teile auf natürliche Weise leicht unscharf.

Aufgrund des hohen manuellen Aufwands und des raschen Fortschritts der Computeranimation wird die Go-Motion-Technik heutzutage nur noch selten genutzt.

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