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Detroit Shock
Logo der Detroit Shock
Gründung 1998
Geschichte Detroit Shock
seit 1998
Stadion Palace of Auburn Hills
Standort Detroit, Michigan
Vereinsfarben rot, weiß, blau
Liga WNBA
Conference Eastern Conference
Cheftrainer Bill Laimbeer
General Manager Bill Laimbeer
Besitzer William Davidson
Meisterschaften 2003, 2006, 2008
Conferencetitel 2003, 2006, 2007, 2008

Die Detroit Shock sind eine US-amerikanische Damen-Basketball-Mannschaft der Women's National Basketball Association mit Sitz in Detroit im US-Bundesstaat Michigan.

Die Shock sind das Schwesterteam der Detroit Pistons aus der NBA.

2003, 2006, 2008 wurden die Detroit Shock WNBA-Meister.

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Geschichte

Bearbeiten Schwieriger Start (1998 bis 2002)

Die Shock traten 1998 der WNBA bei,ein Jahr nach dem diese Liga ihre erste offizielle Saison austrug. In der Saison 1998 wurden die Shock von Nancy Lieberman trainiert. Lieberman konnte mit den Shock 17 von 30 Saison-Spielen gewinnen, jedoch verpassten sie die Playoffs nur knapp um einen Sieg. Trotzdem war diese Leistung in ihrer ersten Saison beachtlich. In der Saison 1999 konnten die Shock nur 15 von 32 Spielen gewinnen, trotzdem qualifizierten sie sich damit für die Playoffs, wo sie auf die Charlotte Sting trafen. Die Sting gewannen das einzige Spiel dieser Serie mit 60–54. In der Saison 2000 gewannen die Shock sogar nur 14 von 32 Spielen, trotzdem verpassten sie die Playoffs nur knapp. Im WNBA Draft 2001 entschieden sich die Shock für Deanna Nolan, die an der insgesamt sechsten Stelle von Detroit ausgewählt wurde. Nolan wurde langsam zum Star der Shock, jedoch konnte auch sie nicht verhindern, dass die Shock nur 10 von 32 Spielen gewinnen konnte. In der Saison 2002 konnten die Shock sogar nur 9 von 32 Spielen gewinnen, was die bislang schlechteste Saison von den Shock in der WNBA repräsentiert.

Bearbeiten Erster Titel (2003)

Nach den mäßigen Erfolgen von Lieberman wurde dieser entlassen und Bill Laimbeer wurde zum neuen Cheftrainer der Shock ernannt. Mit Laimbeer kam neuer frischer Wind in die Organisation der Shock, der Kader wurde zum größten Teil verändert, viele Spielerinnen kamen, viele gingen. Laimbeer verkündete bereits am Beginn der Saison, dass die Detroit Shock in der Saison 2003 die WNBA-Meisterschaft gewinnen werden. Am Ende sollte Laimbeer mit dieser Aussage recht behalten. Die Shock beendeten die Saison mit 25 Siegen in 34 Spielen und beendeten die reguläre Saison auf den ersten Platz, sowohl in der Eastern Conference als auch in der gesamten Liga. In den Playoffs gewannen die Shock in den Conference Semifinals zunächst gegen die Cleveland Rockers knapp mit 2–1 in Spielen. In den Eastern Conference Finals bezwangen sie die Connecticut Sun klar mit 2–0 in Spielen. In den WNBA-Finals trafen sie auf den amtierenden Champion aus Los Angeles, den Los Angeles Sparks. In den letzten sechs Saisons gewannen immer die Houston Comets oder die Sparks die WNBA-Meisterschaft. Die Shock bezwangen die Sparks mit 2–1 in Spielen. Im dritten und entscheidenden Spiel bezwangen die Shocks ganz knapp vor 22.076 Zuschauern mit 83–78. Somit hieß der WNBA-Meister erstmals nach sechs Jahren weder Houston Comets noch Los Angeles Sparks. Beeindruckend an diesem Erfolg ist noch heute, dass die Shock die vorherige Saison noch als schlechtestes Team der gesamten Liga beendete.

Bearbeiten Mäßige Erfolge (2004 bis 2005)

An den Leistungen von der vorherigen Saison konnten die Shock in der Saison 2004 nicht anschließen und gewannen mit 17 Siegen nur die hälfte der Saison-Spiele. Die Shock qualifizierten sich gerade noch für die Playoffs wo sie bereits in den Conference Semifinals an den New York Liberty scheiterten. Auch die Saison 2005 verlief nicht viel unterschiedlicher. Die Shock qualifizierten sich nach 16 Siegen in der regulären Saison wieder als letztes Team für die Playoffs, wo sie dieses Mal an den Connecticut Sun scheiterten.

Bearbeiten Der Beginn einer Dynasty (seit 2006)

Nach den mäßigen Erfolgen in den vorherigen Saisons wurde Rick Mahorn von Laimbeer zum Assistenztrainer ernannt. Es sah fast so aus, als würden sich Veränderungen im Trainerstab positiv auf die Leistungen der Shock auswirken, denn in der Saison 2006 konnten die Shock ganze 23 von 34 Spielen gewinnen und qualifizierten sich somit als bereits zweites Team aus der Eastern Conference für die Playoffs, wo sie in den Conference Semifinals nicht viel Mühe mit den Indiana Fever hatten. In den Eastern Conference Finals trafen die Shock auf die Sun, gegen die sie in der vorherigen Saison in den Playoffs noch chancenlos in zwei Spielen verloren hatten. Doch dieses Mal konnten die Shock als Sieger dieser Begegnung hervor gehen. In einer hart umkämpften Serie gewannen die Shock schließlich mit 2–1 in Spielen. In den Finals trafen die Shock wieder auf einen amtierenden Meister, dieses Mal auf die Sacramento Monarchs. In den ersten vier Spielen gewann jedes Team ein Heim und Auswärtsspiel ganz klar. Im fünften und entscheidenden Spiel in Detroit gab es die einzige ausgeglichene Begegnung dieser Serie. Die Monarchs führten zur Halbzeit mit 44–36, jedoch spielten die Shock ein sehr starkes drittes Viertel, dass sie 22–9 für sich entschieden. Am Ende gewannen die Shock das Spiel knapp mit 80–75 und somit auch die Meisterschaft. Die Shock setzten alles daran in der Saison 2007 ihren Titel erfolgreich zu verteidigen. Die reguläre Saison beendeten sie mit 24 Siegen in 34 Spielen und beendeten somit die Saison auf den insgesamt ersten Platz. In den Playoffs standen die Shock bereits in den Conference Semifinals vor dem aus. Die Liberty konnten das erste Spiel klar mit 73–51 gewinnen. Im zweiten Spiel standen die Shock lange Zeit vor dem aus, doch viele Fehler der Liberty in der Schlussphase brachte den Shock einen 76–73 Erfolg über die Liberty. Im dritten und letzten Spiel dieser Serie konnten die Shock erst in der Overtime die Liberty mit 71–70 bezwingen. Auch in den Eastern Conference Finals verloren die Shock das erste Spiek klar, jedoch konnten die Shock die beiden weiteren Spiele vor Heimpublikum klar für sich entscheiden. Somit standen die Shock auch in dieser Saison in den Finals, wo sie dieses Mal auf die Phoenix Mercury trafen, die in den Playoffs jedes Spiel gewinnen konnten. Die Shock gingen in dieser Serie zwei Mal in Führung, jedoch schafften es die Mercury immer wieder auszugleichen. Somit gab es wie in der vorherigen Saison ein alles entscheidendes fünftes Spiel, das die Shock am Ende klar mit 92–108 verloren. In der Saison 2008 beendeten die Shock die reguläre Saison in der Eastern Conference auf dem ersten Platz und schafften damit zum sechsten Mal in Folge den Einzug in die Playoffs. Nach zwei knappen Siegen in den Conference Semifinals und Conference Finals standen die Shock zum dritten Mal in Folge in den Finals, wo sie auf die beste Mannschaft der regulären Saison, den San Antonio Silver Stars, trafen. In den Finals konnten sie gleich die ersten drei Begegnungen für sich entscheiden, was den dritten Titel für die Shock in fünf Jahren bedeutete.

Bearbeiten Erfolge und Ehrungen

Bearbeiten Sportliche Erfolge

  • 2003 gewannen die Detroit Shock die WNBA-Meisterschaft
  • 2006 gewannen die Detroit Shock die WNBA-Meisterschaft
  • 2008 gewannen die Detroit Shock die WNBA-Meisterschaft

Bearbeiten WNBA-Trophäen und Auszeichnungen

Saison Spielerin Trophäe / Auszeichnung
1998 Sandy Brondello WNBA Peak Performer
2003 Cheryl Ford
Bill Laimbeer
Ruth Riley
WNBA Rookie of the Year Award
WNBA Coach of the Year Award
WNBA Finals MVP Award
2005 Cheryl Ford WNBA Peak Performer
2006 Cheryl Ford
Deanna Nolan
WNBA Peak Performer
WNBA Finals MVP Award
2008 Katie Smith WNBA Finals MVP Award

Bearbeiten Team-Statistik

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen

Saison GP W L Siege in % Playoffs
1998 30 17 13 56,7 nicht qualifiziert
1999 32 15 17 46,9 Niederlage im Conference Semifinal, 0:1 (Charlotte Sting)
2000 32 14 18 43,8 nicht qualifiziert
2001 32 10 22 31,3 nicht qualifiziert
2002 32 9 23 28,1 nicht qualifiziert
2003 34 25 9 73,5 Sieg in den Conference Semifinals, 2:1 (Cleveland Rockers)
Sieg im Conference Final, 2:0 (Connecticut Sun)
WNBA-Meister, 2:1 (Los Angeles Sparks)
2004 34 17 17 50,0 Niederlage in den Conference Semifinals, 1:2 (New York Liberty)
2005 34 16 18 47,1 Niederlage in den Conference Semifinals, 0:2 (Connecticut Sun)
2006 34 23 11 67,6 Sieg in den Conference Semifinals, 2:0 (Indiana Fever)
Sieg in den Conference Finals, 2:1 (Connecticut Sun)
WNBA-Meister, 3:2 (Sacramento Monarchs)
2007 34 24 10 70,6 Sieg in den Conference Semifinals, 2:1 (New York Liberty)
Sieg in den Conference Finals, 2:1 (Indiana Fever)
Niederlage in den WNBA Finals, 2:3 (Phoenix Mercury)
2008 34 22 12 64,7 Sieg in den Conference Semifinals, 2:1 (Indiana Fever)
Sieg in den Conference Finals, 2:1 (New York Liberty)
WNBA-Meister, 3:0 (San Antonio Silver Stars)
Gesamt 378 207 171 54,8 7 Playoff-Teilnahmen
15 Serien: 11 Siege, 4 Niederlagen
44 Spiele: 27 Siege, 17 Niederlagen (61,4%)

Bearbeiten Spielerinnen

Bearbeiten Aktueller Kader

Katie Smith spielt seit 2005 für die Shock

Stand: 27. Juni 2008

Nr. Name Pos. Größe Gewicht College
5 USA Elaine Powell G 173 cm 68 kg Louisiana State University
9 USA Eshaya Murphy G 180 cm 74 kg USC
10 USA Chrissy Givens G 180 cm – kg Middle Tennessee State University
14 USA Deanna Nolan G/F 180 cm 65 kg University of Georgia
22 USA Alexis Hornbuckle G 180 cm – kg University of Tennessee
23 USA Plenette Pierson F/C 188 cm 82 kg Texas Tech University
24 USA Olayinka Sanni C 188 cm – kg West Virginia University
30 USA Katie Smith G 180 cm 79 kg Ohio State University
34 USA Tasha Humphrey F 191 cm – kg University of Georgia
35 USA Cheryl Ford F 191 cm 90 kg Louisiana Tech University
45 USA Kara Braxton G 198 cm 95 kg University of Georgia
55 USA Sheri Sam G/F 183 cm 73 kg Vanderbilt University

Bearbeiten Ehemalige Spielerinnen

Bearbeiten Cheftrainer

Die Shock wurden zunächst (von 1998 bis 2000) von Nancy Lieberman trainiert. 2001 übernahm Greg Williams dieses Amt, jedoch spielten die Shock unter seiner Führung ihre zwei schlechtesten Meisterschaften in ihrer Geschichte. Somit übernahm Bill Laimbeer noch während der Saison 2002 das Amt als Cheftrainer der Shock. Er gewann 2003, 2006 und 2008 die WNBA-Meisterschaft. Des Weiteren wurde er 2003 zum WNBA Coach of the Year gewählt.

Zeitraum Trainer Anmerkung
1998 – 2000 Nancy Lieberman war auch General Manager
2001 – 2002 Greg Williams
seit 2002 Bill Laimbeer ist auch General Manager

Bearbeiten Weblinks

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